BERATUNGSKONZEPT

1. Grundsätze (Erl. „Die Arbeit in der Grundschule“)

Die Wechselwirkung von schulischen und außerschulischen Erziehungs- und Lerneinflüssen erfordert eine enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Daher ist in der Grundschule die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Erziehungsberechtigten von besonderer Bedeutung. Für diese Zusammenarbeit ist die gegenseitige Information Voraussetzung. Die Lehrkräfte informieren über die Grundsätze der schulischen Erziehung, Inhalt, Planung und Gestaltung von Unterricht, Kriterien der Leistungsbewertung, Entwicklung des Kindes in der Schule, Lernerfolge und Lernschwierigkeiten und Verhalten. Die Erziehungsberechtigten sollten die Lehrkräfte über die Lebensumstände ihrer Kinder und über die eigene Erziehungspraxis in dem für die Schule erforderlichen Umfang informieren.

2. Beratung in der Schule

Beratung ist neben dem Unterrichten, Erziehen und Beurteilen Aufgabe aller Lehrkräfte, sowohl der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer als auch der Fachlehrerinnen und Fachlehrer.

2.1. Sprechzeiten der Lehrkräfte

Während des Schulvormittags bieten die Lehrkräfte in Freistunden oder im Anschluss an den Unterricht Sprechzeiten für die Erziehungsberechtigten an. Die Sprechzeiten werden den Erziehungsberechtigten über Elternbrief und über die Homepage der Schule bekannt gegeben. Die Terminvereinbarung erfolgt über das Sekretariat.

2.2. Elternsprechtage

Einmal im Schuljahr finden in der 3. Woche nach den Herbstferien für die 1.-3. Klassenstufe Elternsprechtage statt.

Die Anmeldung erfolgt über die Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrer. An den Elternsprechtagen besteht die Möglichkeit zu einem intensiveren Austausch über die schulischen Belange der Schülerinnen und Schüler. Nach Möglichkeit sollten auch die Kinder zu den Sprechtagen mitkommen. Vor den Elternsprechtagen füllen die Schülerinnen und Schüler den Schülerbogen zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung aus. Mit der Einladung zu den Elternsprechtagen erhalten auch die Eltern den Bogen „Elterneinschätzung zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung“. Diese Einschätzung füllen die Eltern zu Hause aus und bringen ihn zum Gesprächstermin mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer mit. Die Auswertung der Schülerdokumentation und der Elterneinschätzung bietet einen guten Gesprächseinstieg und ermöglicht der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer das Kind auch von häuslicher Seite aus näher kennen zu lernen und auf die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Im Elterngespräch werden auch die individuellen Unterstützungsmaßnahmen und Förderpläne besprochen.

Jederzeit sind bei Bedarf weitere Gesprächstermine möglich. Diese Termine können von den Eltern und Erziehungsberechtigten sowie von den Lehrkräften initiiert werden.

2.3. Beratung zum Übergang auf die Weiterführenden Schulen

Im 4. Schuljahrgang bietet die Grundschule zwei Beratungstermine zum Übergang auf die weiterführenden Schulen an. Der erste Termin findet Ende November und der zweite Termin 2 bis 3 Wochen nach den Osterferien vor den Anmeldeterminen an den weiterführenden Schulen statt. Die Beratungsgespräche werden von der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer und einer weiteren Kollegin/ einem weiteren Kollegen mit Hauptfach in der jeweiligen Klasse durchgeführt. Vor dem ersten Beratungsgespräch füllen die Schülerinnen und Schüler den Schülerbogen zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung aus. Mit der Einladung zum ersten Beratungstermin erhalten auch die Eltern den Bogen „Elterneinschätzung zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung“. Diese Einschätzung füllen die Eltern zu Hause aus und bringen ihn zum Gesprächstermin mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer mit. Die Auswertung der Schülerdokumentation und der Elterneinschätzung bietet einen guten Gesprächseinstieg und ermöglicht der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer das Kind auch von häuslicher Seite aus näher kennen zu lernen und auf die Selbsteinschätzung der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Im Elterngespräch werden auch die individuellen Unterstützungsmaßnahmen und Förderpläne besprochen.

Zu jedem Beratungsgespräch wird ein Protokoll (siehe Anhang) angefertigt. Zusammen mit der Dokumentation der individuellen Lernentwicklung werden die Protokolle an die aufnehmende weiterführende Schule weitergegeben.

2.4. Zusammenarbeit der Schule mit den Kindergärten und den
weiterführenden Schulen

2.4.1. Zusammenarbeit mit den Kindergärten

Die Astrid-Lindgren-Schule bildet zusammen mit den anderen Grundschulen und den Kindertagesstätten der Stadt Holzminden eine Kooperation. Durch diese Zusammenarbeit soll den Kindern der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule erleichtert werden.

Zwei- bis viermal im Jahr finden Kooperationstreffen statt. In diesem Rahmen wurde ein Kooperationskalender erstellt, der regelmäßig überarbeitet wird. (Anhang)

 

Die Schulleitung besucht im Halbjahr vor der Einschulung die Kindergärten zu den Entwicklungsgesprächen. Manchmal ergeben sich im Anschluss weitere gemeinsame Gespräche mit den Eltern und Erziehungsberechtigten zur Schulfähigkeit der Kinder.

 

Die Schulanfänger werden in der Zeit nach den Osterferien einmal in die Schule eingeladen. Sie nehmen für zwei Stunden am Unterricht einer ersten Klasse teil und lernen die Schule und die Räumlichkeiten kennen. Nach Möglichkeit besuchen die zukünftigen Klassenlehrer die Schulanfänger im Kindergarten.

 

Vor der Einschulung finden zwei Elternabende in der Schule statt. Auf dem 1. Elternabend vor den Osterferien wird den Eltern die Schule vorgestellt mit ihren Schwerpunkten und dem Organisationsrahmen.

 

Außerdem wurde ein Handzettel (Anhang) für die Eltern ausgearbeitet, in dem beschrieben wird, welche Erwartungen an ein schulfähiges Kind gestellt werden und wie die Eltern ihr Kind unterstützen können. Für Familien mit Migrationshintergrund wurde dieser Handzettel ins Russische und Türkische übersetzt. Dieser Handzettel wird bei der Schulanmeldung und beim Elternabend an die Eltern ausgegeben.

 

Auf dem zweiten Elternabend zwei Wochen vor den Sommerferien wird alles Organisatorische rund um die Einschulung und den Schulbeginn mit den zukünftigen Klassenlehrern nach Möglichkeit in der geplanten Klassenzusammensetzung besprochen.

 

Zu der Kooperation Grundschule und Kindertagesstätte gehören zusätzlich Fortbildungen, die beide Einrichtungen ansprechen.

 

Zum Ende des 1. Halbjahres im 1. Schuljahrgang geben die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer eine Rückmeldung an die Kindergärten. Die Rückmeldung erfolgt zu folgenden Kriterien:

 

  • Motorik
  • Wahrnehmung
  • Sprache und Kommunikation
  • Denk- und Merkfähigkeit
  • Motivation und Belastbarkeit
  • Arbeitsverhalten
  • Sozialverhalten
  • Schulstart

2.4.2. Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen

Nach dem Ende der Grundschulzeit wird die Dokumentation der individuellen Lernentwicklung und das Beratungsprotokoll an die weiterführenden Schulen weiter gereicht.

 

Die weiterführenden Schulen laden die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu Austauschgesprächen im darauffolgenden Schuljahr ein.

 

  • November „Campe Gymnasium“
  • Februar Oberschule Holzminden
  • März „P. Gerhardt Schule“ Dassel

 

Am Ende des 6. Schuljahrgangs informieren die weiterführenden Schulen über den Schulerfolg unserer Schülerinnen und Schüler.